Zukunftsfähige Strukturen für die Kirche in der Mitte Berlins
Kirche soll ein Ort sein, der Menschen stärkt, Hoffnung gibt und mitgestaltet, was unsere Gesellschaft bewegt. Damit das gelingen kann, braucht es Mut zur Erneuerung. Mut wächst, wenn Wege erkennbar werden. Wenn klar ist, woher wir kommen und in welche Richtung es gehen soll.
Unser Kirchenkreis Berlin Stadtmitte ist im Wandel. Seit 2023 läuft ein gemeinsamer Transformationsprozess zur Erneuerung. Bis 2028 werden wir zukunftsfähige Strukturen erarbeiten, über die unser Kirchenparlament auf der Frühjahrssynode 2028 entscheidet.
Dieser Weg ist nicht nur ein organisatorischer, sondern auch ein geistlicher. Wir begreifen ihn als gemeinsamen Prozess: offen, transparent und partizipativ. Hier informieren wir über den aktuellen Stand, nächste Schritte und Beteiligungsmöglichkeiten.
»Ihr seid das Licht der Welt.«
Matthäus 5:14
Da sind wir gerade dran
Aktuelles und Projektgruppen
Wer dahinter steckt
Am Transformationsprozess des Kirchenkreises Berlin Stadtmitte sind sehr viele Menschen auf Leitungs-, Struktur- und Gemeindeebene beteiligt:
- Sechs thematische Pilotgruppen arbeiten operativ an neuen Ideen und Reformvorschlägen.
- Haupt- und Ehrenamtliche der 15 Kirchengemeinden sowie interessierte Mitglieder sind direkt eingeladen, in Diskussionsrunden und Kleingruppen die Strukturmodelle bis 2028 aktiv mitzugestalten.
- Das kirchenparlamentarische Gremium des Kirchenkreises Berlin Stadtmitte begleitet den Prozess fortlaufend und stimmt auf der Frühjahrssynode über die finalen Strukturmodelle ab.
Dr. Silke Radosh-Hinder und Matthias Lohenner führen als ephorale Doppelspitze den Prozess zusammen mit Nina Schmidt und stehen stellvertretend für alle Menschen, die sich aktiv beteiligen.
Ephorale Leitung:
»Mich begeistert an der Transformation in unserer evangelischen Kirche, dass ich erlebe: auch in schwierigeren Zeiten können wir Dinge bewegen und zum Positiven verändern, damit Botschaft und Kirche als Ganze noch besser ankommen können«
Dr. Silke Radosh-Hinder
Dr. Silke Radosh-Hinder ist promovierte Theologin und lebt seit 1995 in Berlin. Zu ihren Tätigkeitsschwerpunkten gehören die Hilfe für Geflüchtete, interreligiöse Projekte für Jugendliche und junge Erwachsene und weitere interreligiöse Initiativen und Bildungsformate. Seit September 2023 führt sie als Superintendentin gemeinsam mit Matthias Lohenner den Kirchenkreis Berlin Stadtmitte.
»Meine Hoffnung und Erwartung an eine neue Kirche in Berlin Stadtmitte ist, dass Machtstrukturen klar und transparent, einfacher und kontrollierbar sind.«
Matthias Lohenner
Matthias Lohenner arbeitete in Nordrhein-Westfalen als Theologe in der Diakonie und später im Gemeindepfarramt. Ab 2006 beriet er als systemischer Coach (DGfC) diakonische Unternehmen und begleitete die Steuerung von Strukturveränderungsprozessen und Personalentwicklungsfragen. Von Mai 2018 bis zu seiner Berufung als Superintendent war er Gemeindepfarrer in Berlin Friedrichshain.
Projektleitung:
»Der Wandel ist notwendig. Der Transformationsprozess gibt uns die Chance, ihn nicht nur zu verwalten, sondern mutig zu gestalten.«
Nina Schmidt
Nina Schmidt studierte Evangelische Theologie, Europäische
Ethnologie und Soziale Arbeit in Berlin und Potsdam. Sie arbeitete viele Jahre in der rassismus- und antisemitismuskritischen Bildung und engagierte sich für den umfassenden Veränderungsprozess der Landeskirche „Auf dem Weg zu einer rassismuskritischen Kirche“. Sie ist systemische Coachin und Organisationsberaterin und erste Ansprechpartnerin für den Transformationsprozess.
… und du?
Der Transformationsprozess lebt von Beteiligung, Meinungsaustausch und Inspiration. Als Mitglied der evangelischen Kirche bist du herzlich eingeladen, dich aktiv einzubringen und deine Vision mit uns zu teilen.
Solltest du kein Mitglied sein, dich aber für den Transformationsprozess interessieren, bist du natürlich auch herzlich willkommen.
Wir freuen uns auf deine Nachricht und / oder Teilnahme.
Das sagen Beteiligte und Interessierte
Der Transformationsprozess ist für mich wichtig, weil er den Schatz unserer Kirche zum Leuchten bringen wird.“ Michael Kösling, stellvertretender Superintendent und Pfarrer in der Kirchengemeinde St. Marien-Friedrichswerder..
Michael Kösling
Ephorale Leitung
Die Evangelische Kirche ist eine Kirche der Transformation, sie ist seit ihrer Gründung immer im Wandel. Es geht darum, welche Strukturen wir für unseren Auftrag in unserer Zeit brauchen und nicht darum, woran wir hängen. Dabei ist Wandel immer ein Aufbruch ins Ungewisse, gemeinsam, mit Freude und im Vertrauen auf Gottes Wort.
Martin zur Nedden
Mitglied des Kreiskirchenrats
FAQ – häufige Fragen
Solltest du auf deine Fragen keine Antwort finden, wende dich einfach an Nina Schmidt
- Warum brauchen wir Transformation?
Unsere Gesellschaft verändert sich – und mit ihr die Bedingungen, unter denen Kirche lebt und wirkt. Gesellschaftliche Entwicklungen, neue Formen von Spiritualität, veränderte Rahmenbedingungen und die Erkenntnisse der ForuM-Studie zeigen: Manche unserer Strukturen tragen nicht mehr. Deshalb wollen wir Kirche aktiv weiterentwickeln. Transformation heißt, gemeinsam zu überlegen, wie Kirche auch in Zukunft ein Ort der Hoffnung, der Verbindung und der Verantwortung für die Menschen in Berlin bleibt.
- Findet der Prozess nur in Berlin statt?
Nein. Viele Kirchen beschäftigen sich derzeit mit Veränderungsprozessen. Der Transformationsprozess „werde licht“ ist die Antwort des Kirchenkreises Berlin Stadtmitte auf die Herausforderungen und Chancen vor Ort.
- Kann ich auch mitmachen, wenn ich kein Mitglied bin?
Ja. Uns interessieren die Perspektiven aller Menschen, die Kirche im Herzen Berlins mitgestalten oder sich für ihre Zukunft interessieren – unabhängig von einer Kirchenmitgliedschaft. Gute Ideen kennen keine Mitgliedskarte.
- Wie geht es nach dem Prozess weiter?
Der Prozess mündet 2028 in Entscheidungen der Kreissynode. Danach beginnt die Umsetzung der gemeinsam entwickelten Modelle und Ideen – denn Transformation endet nicht mit einem Beschluss, sondern wird Schritt für Schritt Wirklichkeit.
Wie kann ich mitdenken oder mitmachen?
Nähere Infos findest du bei Nina. Sie unterstützt den Transformationsprozess und ist deine erste Ansprechpartnerin.
»Fragen zum Transformationsprozess beantworte ich gerne!«
Nina Schmidt
Referentin für Prozessbegleitung und operative Steuerung
Klosterstraße 66, 10179 Berlin
+49 (30) 26 39 17 8 05
n.schmidt@kkbs.de
»Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.«
Hebräer 13,14