Wie geht Transformation?
Der Transformationsprozess ist ein systemischer Organisationsentwicklungsprozess, der den Kirchenkreis als komplexes Zusammenspiel vieler Menschen, Orte, Strukturen und Prozesse versteht. Er ist beteiligungsorientiert und entwickelt sich Schritt für Schritt weiter: Unterschiedliche Perspektiven werden einbezogen, Ziele und Vorgehen immer wieder überprüft und neue Lösungen gemeinsam erprobt.
Weiter so ist keine Option
Wir stehen vor tiefgreifenden Herausforderungen: Sinkende Mitgliederzahlen, finanzielle Engpässe, strukturelle Trägheit, veränderte Frömmigkeits- und Zugehörigkeitsformen und Missbrauchsprävention. Höchste Zeit für Transformation!
Unsere dringensten Themen
Da müssen wir ran!
- Sinkende Mitgliederzahlen
- Finanzielle Engpässe
- Strukturelle Trägheit
- Veränderte Frömmigkeits und Zugehörigkeitsformen
- Missbrauchsprävention
Wir brauchen neue Strukturen
Pilotgruppen – Zukunft gemeinsam gestalten
Transformation passiert nicht nur am Schreibtisch, sondern durch gemeinsames Ausprobieren. In sechs Pilotgruppen entwickeln Menschen aus dem Kirchenkreis konkrete Ideen und Modelle für die Kirche von morgen. Sie greifen zentrale Fragen auf, erproben neue Wege und sammeln Erfahrungen, die in die weiteren Entscheidungen des Transformationsprozesses einfließen. So entsteht Zukunft nicht nur als Konzept, sondern Schritt für Schritt in der Praxis.
Die Beteiligten
Inspirierte und inspirierende Funkenentzünder:innen
»Nicht kleiner werden, sondern größer denken«
Jasmin El Manhy
Pfarrerin
„Ich bin überzeugt davon, dass diese Welt gute Ideen braucht – und dass wir als Kirche etwas dazu beizutragen haben. Ideen, die aus dem Geist Jesu kommen: aus Liebe, aus Freiheit, aus der Hoffnung, dass Menschen und ihr Zusammenleben sich verändern können. Ich wünsche mir deshalb einen Prozess, in dem wir nicht kleiner werden, sondern größer denken. In dem wir die Oberfläche vergrößern: mehr Berührung ermöglichen, mehr Menschen beteiligen, mehr Räume öffnen, mehr ausprobieren. Damit Kirche nicht nur auf Veränderungen reagiert, sondern selbst etwas in Bewegung bringt.“
»Veränderung wollen und mutig umsetzen «
Christiane Bertelsmann
Pressesprecherin
„Ich finde gerade dieses Dazwischen-Sein im Transformationsprozess ungeheuer reizvoll, die Offenheit im Prozess. Gelingen kann er, wenn sich alle Beteiligten mit Freude und Neugier darauf einlassen, Veränderungen wollen und sie mutig umsetzen.“
»Wandel ist immer ein Aufbruch ins Ungewisse«
Martin zur Nedden
Mitglied des Kreiskirchenrats
"Die Evangelische Kirche ist eine Kirche der Transformation, sie ist seit ihrer Gründung immer im Wandel. Es geht darum, welche Strukturen wir für unseren Auftrag in unserer Zeit brauchen und nicht darum, woran wir hängen. Dabei ist Wandel immer ein Aufbruch ins Ungewisse, gemeinsam, mit Freude und im Vertrauen auf Gottes Wort."
»Kirchliche Orte stärken, die Menschen im Kiez nicht vergessen«
Volker Jastrzembski
Pfarrer am Standort Himmlische Orte, Studierendengemeide
„Ich finde wichtig, die ausstrahlungsstarken kirchlichen Orte zu stärken, ohne die Menschen im Kiez zu vergessen. Lasst uns die Arbeit in der Nachbarschaft verbinden mit lebendigen regionalen Angeboten für bestimmte Zielgruppen wie Jugendliche oder junge Erwachsene, für Kulturinteressierte oder Menschen auf der religiösen Suche!“
»Verwurzelte Strukturen hinterfragen und Freiraum schaffen«
Jelde Mebus
Kreiskirchenrat
"Der Transformationsprozess ermöglicht und zwingt mich dazu, mich damit zu beschäftigen, was mir an Kirche, Glauben und der Gemeinschaft im Herzen wichtig ist.
Entscheidend finde ich dabei, verwurzelte Strukturen zu hinterfragen und Freiraum zu schaffen, in dem durch Engagement und neuen Ideen eine bunte, vielfältige und lebendige Gemeinde weiter wachsen kann."